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Unsere Geschichte

Bewegte Zeiten

 

Die Geschichte der „Villa Friedensruh“ in Laubach

 1881 wurde das Anwesen erstmals als Ökonomie & Waschküche“ in der Liegschaftsverwaltung von Laubach erwähnt. Zunächst befand sich dort ein Waschplatz mit Wasserlauf und Bleichwiese für die Laubacher Bürger/innen.

1885 erbaute Bauherr Jacob Hensler aus Berlin das Haus, welches von der Laubacher Bevölkerung den Namen „Villa“ erhielt. Es diente als Hotel/ Pension und wurde zur Erholung genutzt.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts wird das Hotel aufgegeben und 1910 wurden bauliche Veränderungen am Haus vorgenommen.

1923 wurde das Haus für 50.000 Mark wiederholt zum Verkauf angeboten.

1925 wird das Haus von dem Industriellen Schunk erworben und als Jagdhaus eingerichtet. Schunk nutzte das Haus jedoch auch um seinen Werksangehörigen Erholungsaufenthalte zu ermöglichen.

 

Während des zweiten Weltkriegs wurde die Villa als Lazarett genutzt und nach dem Krieg von den Amerikanern beschlagnahmt und in ein „VD-Hospital“ verwandelt.

1948 wird das Haus als „Heim für Tuberkulose gefährdete Werktätige“ bezeichnet und 1950 als „Erholungsheim für Berufstätige“.

Ab 1951 wird das Haus als Müttergenesungsheim geführt. Es muss jedoch 1969 wegen mangelnder Auslastung geschlossen und zum Kauf angeboten werden.

 

1971 folgt die Wiedereröffnung des Müttergenesungsheims mit einem neuen Konzept.

1983 wurden die ersten Mutter-Kind-Kuren durchgeführt. In kurfreien Zeiten diente das Haus auch als Bildungsstätte.

Seit 1993 werden mit weiterhin ansteigender Nachfrage nach Mutter-Kind-Kuren 11 Kuren jährlich durchgeführt.

 

Am 7.6.1995 wird die „Villa Friedensruh“ in „Anne-Frank-Haus“ umbenannt.

2000 wird der Altbau durch den Neubau ergänzt, dadurch sind die Kurplätze von 9 auf 14 erhöht worden.

2012 Modernisierung und Anbauerweiterung, dadurch Erhöhung der Kurplätze von 14 auf 16 Mütter mit ihren Kindern

 

Ab 1989 arbeitet und leitet das Haus Bärbel Höhl. Sie begleitet in dieser Zeit alle Baumaßnahmen und entwickelt im Team immer wieder neue Spezialisierungen. Darunter Kuren zum Thema Angst, Trauer und Burnout.

 

In 2019 übergibt Frau Höhl nach 30 Jahren Mutter-Kind-Vorsorgeklinik das Leitungs-Staffelholz an Erika Williams.

Die Mutter-Kind-Vorsorgeklinik „Anne Frank“ führt aktuell 17 Kurmaßnahmen im Jahr für Mütter mit ihren Kindern durch.

 

 

 


"Solange es das noch gibt, diesen wolkenlosen blauen Himmel, darf ich nicht traurig sein."
(Anne Frank)